Fussballverband Region Zürich

Schweizer Cup 2020/21 - Teilnehmer FVRZ

Der Fussballverband Region Zürich (FVRZ) hat die regionalen Quotenplätze für die Teilnahme an den Schweizer Cup-Wettbewerben der Saison 2020/21 anlässlich der vergangenen Sitzung des Regionalvorstandes bestimmt.

Dieses Prozedere wurde notwendig aufgrund des vom Schweizerischen Fussballverbands am 30. April verfügten Abbruchs sämtlicher Meisterschafts- und Cupwettbewerbe in der Schweiz – mit Ausnahme der Super League, Challenge League und des Helvetia Schweizer Cups. Die Quotenplätze wurden - gemäss Anordnung des SFV - aus den im regionalen Cup 2019/20 verbliebenen Teams ausgelost (Status Achtel-, Viertel- oder Halbfinal). Es ergaben sich folgende Teilnehmerteams, die den entsprechenden Abteilungen des SFV gemeldet werden:

Aktive Herren (Helvetia Schweizer Cup):
FC Dübendorf, FC Küsnacht

Aktive Frauen (Schweizer Cup):
FC Effretikon, SC Veltheim

Schweizer Cup Senioren 30+:
SV Rümlang, FC Unterstrass, FC Wallisellen

Schweizer Cup Senioren 40+:
FC Rapperswil-Jona, FC Wädenswil, FC Wallisellen

Schweizer Cup Senioren 50+/7er:
FC Greifensee, FC Oetwil am See, FC Uster, FC Zürich

Schweizer Cup FF15 und FF19:
Da diese Cupwettbewerbe 2019/2020 noch nicht gestartet worden waren, meldet der FVRZ voraussichtlich wiederum die entsprechenden Gruppensieger der kommenden Herbstrunde.

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Gesucht sind junge Routiniers

von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
bfoxli@bluewin.ch
  

So manchmal im Tag-für-Tag-Alltag werden Sätze gesagt, von denen man weiss, was gemeint ist. Wenn man genauer hinhört, tun sich plötzlich Fragen auf. Jüngstes Beispiel, im Radio gehört: «Beim Einbau eigener Nachwuchsleute in die erste Mannschaft geben wir denen das Vertrauen, dass sie auch Fehler machen dürfen.» Tönt gut, gell? Ist ja aber sowas von hochempfindlicher Behutsamkeit. Das Pflänzchen darf im eigenen Gewächshaus wachsen. Ganz natürlich, ohne Pestizid-Zugaben.
Es sei nicht erwähnt, wers gesagt hat. Dieser Spruch wird weltweit gebraucht und ist auch im Breitenfussball gang und gäbe. Aber wenn ich diese 19 Worte in dieser Reihenfolge lese, ist der Satz nicht fertig. Es fehlt eine Angabe, wann denn diese Geduld ein Ende hat. Ab wann fertig ist mit Auge zudrücken. Ab wann sich das Pflänzchen zum fehlerlosen Teamgesellschaftlichen integriert haben muss.

Sogar jetzt ist noch immer ersichtlich, was gemeint ist. Der Verständnis-Bruch kommt dennoch, mit dem zweiten Teil des Satzes nach dem Komma: «(…), dass sie Fehler machen dürfen». Heisst dies, wortwörtlich weiter gesponnen: Wer im Fehlersport Fussball auf Stufe erster Mannschaft noch immer Fehler macht, hat dort nichts zu suchen? Ja aber: weshalb fallen Tore? Wegen (Defensiv-)Fehlern. In der Replik beginnt das Fehlverhalten bereits weit vorn im Angriff und zieht sich nach und nach rückwärts, bis der Ball im Netz liegt. Oder: Haben Fehler von gestandenen Profis oder routinierten Vereinstreuen einen andern, «höheren» Stellenwert als von Nachwuchsleuten Begangene?

Ob in der Champions League oder in der fünften Liga: Fehler im Fussballsport sind immer dieselben. Der Unterschied liegt einzig in Rhythmus und Intensität des Spiels beziehungsweise der Akteure. Fussball-Fehler haben höchstens bedingt mit Altersjahren zu tun. Auf alle Fälle sind und bleiben dies die Besten: Dynamische, erfolgshungrige, unverbrauchte Junge mit der Routine eines 35-Jährigen. Wer sucht, der findet (nicht) …