Fussballverband Region Zürich

Corona (Beschlüsse SFV) - Trainings-/Spielbetrieb

Informationen des Schweizerischen Fussballverbandes (SFV) gemäss Bundesratsentscheid.

SFV-Schreiben vom 26. Mai 2021

Ergänzende Informationen FVRZ gemäss den Offiziellen Mitteilungen vom 19. Mai 2021
Die Abteilung Spielbetrieb hat die Spielpläne gemäss Variante 3 zur Beendigung der Vorrunde der Saison 2020/21 ausgearbeitet und die Spiele in der vergangenen Woche im Clubcorner SFV und auf der Homepage FVRZ aktualisiert. Ebenso wurden die Cuprunden der Aktiven (Herren/Frauen) und Senioren aufgeschaltet.
Im Wissen, dass einige Mannschaften dadurch einer hohen Belastung ausgesetzt sind, hat die Abteilung Spielbetrieb beschlossen, dass Cup-Partien forfait erklärt werden können, ohne dass dabei eine Forfaitbusse ausgesprochen wird. Ebenso können Meisterschaftsspiele, bei welchen es bei einer Mannschaft selber bzw. bei den Mannschaften in der Gruppe keine Rolle betreffend Auf-/Abstieg spielt, auf gegenseitigen Antrag mit 0:0 ohne Punkte gewertet werden, ebenfalls ohne Kostenfolge. Weiter finden die Cupfinal-Spiele in diesem Jahr bei einem der beiden Finalisten statt (Auslosung durch FVRZ); der FVRZ wird das Austragungsdatum und die Anspielzeit mit den beiden Vereinen absprechen.
In den Kategorien der Juniorinnen/Junioren A+ sind ab dem 31. Mai zudem wieder die älteren Jahrgänge gemäss den bestehenden Weisungen erlaubt.

 

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Anmeldeschluss: Dienstag, 22. Juni 2021!
Dokumente:
- Eingabe Spieltag (Aktive Herren)

«Immer dann, wenns drauf an kommt …»

von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
bfoxli@bluewin.ch  

Diesen Spruch schon mal vernommen und ihm eventuell gar zugestimmt? Bei den grösseren Turnieren fällt er schon mal. Immer dann, wenn ein Schweizer Team – seis im Fussball oder Eishockey, Unihockey oder Handball – nicht Welt- oder Europameister wird, sondern in einer K.-o.-Phase entweder auf einen wirklich stärkeren oder an diesem Tag besseren oder glücklicheren Gegner die Segel streichen muss. Dann eben ist Zeit für diese intelligente Aussage: «Immer dann, wenns drauf an kommt, verlieren ‹die Schweizer›».

So rein oberflächlich könnte man beim Griff in die Emotionenkiste noch zustimmen. Spätestens dann jedoch, wenns nüchterner wird, lässt sich demnach dies ableiten: Wenn «die Schweiz» gewinnt, kams nicht «drauf an». Erst dann, wenn sie verliert, kams eben «drauf an». Oder auch: wenn sie gewinnt, wars sicher ein schwacher Gegner. Wenn sie verliert, hätte «man» gewinnen können und ist durch Eigenverschulden ausgeschieden.

Viele Reaktionen auf (vor allem) Negativergebnisse entspringen nicht zwingend einer möglichst objektiven Analyse. Bekannt ist, dass – in welcher Sportart auch immer – die so genannt «Kleinen» immer mehr aufholen und die Kluften zwischen «schwach», «mittelmässig» und «sackstark» zusehends minimer werden. Vorab der erwähnten K.-o.-Partien ist vielfach – für die Endabrechnung – jedes Gruppenspiel schon entscheidend darüber, obs zum ersten oder einem zusätzlich qualifikationsberechtigten zweiten Rang reicht. Exakt in diesen Spielen gehts auch um «drauf an kommen». Gibts vorab schon zu viele Punktverluste, ist «man» nicht mal für das angestrebte Turnier qualifiziert.

Aber bei vielen «Experten» sind genau diese Qualifikationen eines Schweizer Teams offenbar längst selbstverständlich. Partien gewonnen? Logo. Spiele verloren? Physisch und/oder mental nicht auf der Höhe. So einfach fallen Reaktionen aus. Als obs auch so einfach wäre …