08.10.2019

18. FVRZ-Gala

Ein Dankeschön-Anlass für die unermüdliche ehrenamtliche Arbeit der 176 Vereine des Fussballverbandes Region Zürich (FVRZ). Anmeldeschluss: 9. Oktober 2019!

02.10.2019

Neuer Workshop im Bereich der Vereinsentwicklung

"Moderne Infrastruktur für Fussballvereine"

01.10.2019

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Fussballverband Region Zürich

Fussball als «Lebensschule»

von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
bfoxli@bluewin.ch
  

Fussball lässt Menschen zusammenfinden. Unterschiedlicher könnte die Palette kaum sein: Talente, Verbissene, Ehrgeizige, Zögerer, Zauderer, Verspielte, allein Ergebnisorientierte unterschiedlichster Nationalitäten, Charaktere, Einzelartisten im Teamsport – von sozialen Hintergründen, der Basis aller Herkunft, ganz zu schweigen.

Viele reden nach einigen Jahren, durchaus auch Jahrzehnten im Fussball von «Lebensschule». Und dies sprechen nicht nur jene an und aus, die mit diesem Sport ihr Geld verdienten und temporär berühmt wurden. Vielmehr sind es jene, die auf dem Regionalfeld X und Y ihre Stollen (oder Nocken) abverdienten, alles Lebendige in einem Verein mitmachten, Hochs und Tiefs nach und nach als völlig natürliche Gewichtssteine auf den Armen der Waage anzusehen vermochten.

Wo so viel Unterschiedliches zusammenkommt, sind Konflikte ein Teil des Vereinslebens. Auffassungen, die diametral auseinandergehen, bedürfen der (Selbst-)Disziplin jener, die sie kund tun. Zuhören können, was des andern Anliegen ist, scheint um einiges schwieriger, als das Eigene zu artikulieren. Wer bei den Ausführungen des Gegenübers im Kopf schon seinen Konter vorbereitet, könnte genauso gut ein Selbstgespräch führen.

Zuweilen wäre angesagt, einen sich anbahnenden Konflikt vorauszusehen und vorab zu (re-)agieren. Das gelingt nicht immer, zumal da immer subjektive Eigengefühle mit hineinspielen, die mal da-, mal dorthin tendieren. Immerhin: Wohl dem Verein, der Konflikte so bewältigen kann, dass das Gleichgewicht bestehen bleibt. Die «Lebensschule» spielt sich nicht zwischen Outlinien und Strafräumen ab – sie hat vielmehr eine zeitliche Vorgabe, die bis ans individuelle Lebensende reicht.

Bis zum Abpfiff, sozusagen.