12.12.2019

SOCCATOURS – TRAVELLING TO SUCCESS (Premium Partner des FVRZ)

Mit mehr als 1‘200 Teams pro Jahr und einer Weiterempfehlungsrate von über 94% etabliert sich SOCCATOURS als europäischer Marktführer.

10.12.2019

Funktionierende Partnerschaft um drei Jahre verlängert

Die Taurus Sports AG in Kloten und der FVRZ verlängern ihren Sponsoringvertrag um weitere drei Jahre. Die Sportartikelfirma ist bereits seit 2002 Premium-Partner.

07.12.2019

«Fussball ist überall emotional»

Die 18. FVRZ-Gala, am Freitagabend des 6. Dezember zum dritten Mal in der Samsung Hall in Dübendorf durchgeführt, wurde wieder von über 900 Personen besucht. Sie erfüllte einmal mehr den Zweck, mit einem grossen Dankeschön das Fussballjahr festlich zu verabschieden.

Fussballverband Region Zürich

Anmeldeschluss: Montag, 13. Januar 2020!
Dokumente:
- Spieltag 5. Liga Aktive Herren
  (PDF / zum Ausfüllen)
- Junioren D/9er Promo
  (Schreiben / Bewerbung: PDF / zum Ausfüllen)
- Auf-/Absteiger Vorrunde 2019/20

Das berühmte «nachhär gschiider»

von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
bfoxli@bluewin.ch
  

Blöd, wirklich blöd gelaufen. Erste Hälfte klar dominant, mit Ballbesitzvorteilen, klarem Chancenplus, spielerisch überlegen. Das Pausen-2:0 ist mehr als verdient. Vom Gegner kaum was zu sehen. Aber bekanntlich ist erst bei Abpfiff Schluss. Nach 71 Minuten der Anschlusstreffer, drei Minuten später der Ausgleich. Und prompt fangen die Erste-Hälfte-Dominanten zwei Minuten vor dem Finito noch den dritten Treffer ein. Gar saublöd gelaufen.  

Der Trainer, kopfschüttelnd: «Das darf uns nicht passieren (…) wir müssen einfach mal ein taktisches Foul einstreuen.» Da spricht er den dritten Gegentreffer an. Im Mittelfeld konnte einer so gut wie ungehindert zwischen drei Defensivlern durchspurten und zum nachmaligen Torschützen quer passen. Na ja – lassen wir des Trainers Aussage Aussage sein. Aber bei der Heimfahrt mach ich mir so Gedanken.

«So ab und zu ein taktisches Foul begehen». Ja, in jener Szene hätte dies vermutlich geholfen. Aber gell, lieber Trainer: Man weiss immer erst danach, was man punktuell hätte tun müssen. Und dies bedingte hellseherische Fähigkeiten, welcher gegnerische Angriff zum Treffer führt. Da könnte man genau dies unterbinden. Dies bedingte auch, zu wissen, welcher Angriff nicht zum Gegentor führt. Dann kann man alle anders Gekleideten laufen lassen, die mit und ohne Ball Richtung des eigenen Tores spurten. Da «man» ja aber immer erst danach «gescheit» ist, ist die Aussage ohne Belang.

Die allgemein Unbekannte – ein wesentliches Element eines (mannschafts-)sportlichen Wettbewerbs – kann ja nicht zulassen, dass man jeden Gegner umsäbelt oder geschwindigkeitsdrosselnd am Leibchen zupft, weil daraus eventuell ein Gegentreffer entstehen könnte.

So bleibt diese Quintessenz: Ein «nachhär gschiider» tönt zwar einleuchtend gut, ist aber – nicht nur, aber auch – im erwähnten Fall eine Floskel mit faktischem Nullwert.